Erfolgreiche Website Tipp 20 – interne Verlinkung optimieren

Die Interne Verlinkung ist ein sehr interessantes und mächtiges Werkzeug für die Suchmaschinen-Optimierung (SEO) und mit einer Goldmine zu vergleichen. Eine Mine in deiner alleinigen Hand. Das Ganze ist aber nicht nur für SEO relevant, es kann maßgeblich zur Nutzerfreundlichkeit beitragen. Es hilft dem User sich besser zurechtzufinden. Es darf auf keinen Fall vernachlässigt werden. Aus diesem Grund, ist es sinnvoll Verlinkungen für den nachhaltigen Erfolg zu optimieren. In diesen Beitrag erfährst du, wie du deine interne Verlinkung gezielt optimieren kannst, und was es dabei zu beachten gibt.

Was sind interne Verlinkungen

Interne Links (sogenannte Hyperlinks) sind Verlinkungen die innerhalb einer Website, auf eine Seite der gleichen Domain verweisen. Sie dienen zu Verbesserung der Nutzerfreundlichkeit. Nicht zu verwechseln mit Links zu Pop-ups. Es handelt sich hierbei um keine interne Verlinkung zu einer Unterseite. Ein interner Link soll in erster Linie dem Website-Besucher Mehrwert bieten. Er bekommt somit direkt im Fließtext die Information mitgeteilt, das es zu diesem Thema noch mehr zum Nachlesen gibt.

Häufige Fehler bei internen Verlinkungen im Überblick

  • Interne Verlinkung fehlt (verweist Seite)
  • Google kann die Verlinkung sehen aber nicht folgen (no-follow, Robots)
  • Links gehen auf Seiten mit Parameter
  • Ankertexte heißen „hier“ oder „weiter
  • Links führen auf leere oder fehlerhafte Seiten

Was es bei interne Links zu beachten gibt

Damit eine interne Verlinkung auch wirklich nützlich ist und von Website- Besucher verwendet wird, musst du einiges beachten. Ich habe dir hier eine kleine Liste erstellt, auf welche ich dann im Anschluss näher darauf eingehe. 

  • Der Aufbau muss immer Nutzer orientiert sein
  • Interne Verlinkung im Content (Inhalts)- Bereich anbringen
  • Sichtbar angebracht werden
  • Sich nicht im Footer-Bereich oder an versteckten Stellen befinden
  • Deutlich als Link erkennbar sein
  • Hervor gehoben durch eine andere Farbe und oder unterstrichen
  • Einen verständlichen Ankertext verwenden
  • Nur relevante und nützliche Links setzen

Der Aufbau muss immer Nutzer orientiert sein

Mit einer internen Verlinkung kannst du entscheidend dazu beitragen, dass ein Produkt gekauft oder eine Dienstleistung in Anspruch genommen wird. Ohne einer solchen Verlinkung im Fließtext wäre der Website-Besucher vermutlich nicht auf die verlinkte Seite aufmerksam geworden. Oder nur über Umwege, wie beispielsweise bei einer Landingpage. Es kann, aber auch einfach nur eine Antwort auf eine Fragestellung sein, womit du dem Nutzer weiter hilfst. Je hilfreicher, umso wertvoller. Wenn dann auch noch der Inhalt dazu passt, erkennt dies die Suchmaschine und wird die Seite positive bewerten.

Interne Verlinkungen im Content (Inhalts)- Bereich anbringen

Idealerweise, wenn es der Inhalt erlaubt, soll die interne Verlinkung zu Beginn eines Fließtextes stehen. Erfahrungsgemäß werden die im Fokus liegenden Links verhältnismäßig oft angeklickt. Je länger der Text und je später die Verlinkung, kann es passieren, dass der Website-Besucher den Link gar nicht mitbekommt, weil er den Absatz nicht zu Ende gelesen hat. Ein weiterer Grund, warum der Website-Besucher den Link nicht wahrgenommen hat, ist das die Verlinkung, als solche für ihn nicht erkennbar war.

Sichtbar angebracht werden

Wie bereits erwähnt müssen Verlinkungen sichtbar angebracht werden, damit diese auch vom Website-Besucher wahrgenommen werden. Wenn der Website-Besucher durch eine Suchmaschine nicht gezielt auf einer der Unterseiten gelandet ist, ist die Startseite die eigentliche Anlaufstelle. In der Regel ist dies auch die meist besuchte Seite. Aus diesem Grund müssen auch dort alle relevanten und wichtigen Unterseiten erkennbar verlinkt sein. Dies können beispielsweise Topprodukte sein oder eine Auflistung von Dienstleistungen. Das Gleiche gilt auch für Unterseiten die als Einstiegsseiten verwendet werden, wie solche die als sogenannte Landingpages fungieren. Wobei dort nur die allerwichtigsten internen Links angebracht werden dürfen, damit sie dem Website-Besucher nicht davon abhalten, dem Zweck dieser Seite zu erfüllen.

Sich nicht im Footer-Bereich oder an versteckten Stellen befinden

Dies gilt natürlich nicht für alle internen Verlinkungen. Der Footer-Bereich ist zwar nicht zu vernachlässigen aber die wichtigsten Verlinkungen müssen im oberen Bereich der Website angebracht sein. Der obere Bereich ist der Bereich, den der Website-Besucher als Erstes zu sehen bekommt. Wenn du interne Verlinkungen an versteckte Stellen unterbringst, werden nur sehr wenige die Links folgen können. Als versteckte Stelle könnte beispielsweise ein Pop-up sein.

Deutlich als Link erkennbar sein

Damit der Website-Besucher erkennt, dass es sich bei dem Text um einen Link handelt, muss dieser erkennbar angebracht sein. Vorhandensein alleine, ist da nicht ausreichend. Der Link muss regelrecht hervorgehoben werden.

Hervor gehoben durch eine andere Farbe und oder unterstrichen

Am einfachsten erkennbar ist der verlinkte Text, wenn er unterstrichen ist. Zu einem, weil er sich vom restlichen Fließtext hervorhebt und zum anderen, weil der Website-Besucher diese Art von Kennzeichnung bereits kennt. Den Link in einer anderen Farbe anzeigen zu lassen, verleiht dem ganzen eine zusätzliche Wichtigkeit.

Einen verständlichen Ankertext verwenden

Bei einem Ankertext einer internen Verlinkung ist es wichtig, das der Text genau das beschreibt, was dem Website-Besucher erwarten wird, wenn dieser dem Link folgt. Der Text muss daher mit passenden Keywords versehen werden und einen möglichst aussagekräftigen Text enthalten. Es genügt nicht, wenn du nur „hier“ schreibst.

Nur relevante und nützliche Links setzen

Interne Links sollten als Ziel haben, das sie dem Website-Besucher weiterführende Informationen zum selben Thema anbietet. Haufenweise interne Links zu produzieren die weder relevant noch hilfreich sind, in der Hoffnung, mehr internen Traffic zu erhalten, ist der denkbar schlechteste Weg. Dies merkt nicht nur der Website-Besucher, sondern auch die Suchmaschinen. Natürlich darfst du auch die bereits vorhanden internen Verlinkungen nicht außer Acht lassen. Überprüfe regelmäßig, ob sie noch funktionieren und erreichbar sind. Ansonsten eine Weiterleitung einrichten oder den internen Link unbedingt anpassen.

Wissenswertes
Was sind externe Verlinkungen?
Während interne Links zwei Seiten innerhalb einer Domain verlinken, werden bei externen Links zwei Seiten unterschiedlicher Domains miteinander verlinkt.

Interne Verlinkung optimieren

Da Google auf Nutzerfreundlichkeit achtet, ist eine SEO-Optimierung nicht zu vernachlässigen. Wenn du beispielsweise eine neue Seite oder in einem Blog einen neuen Beitrag veröffentlichst, solltest du immer prüfen, ob du von bestehenden Inhalte nicht darauf verlinken kannst. Eine nicht verlinkte Seite, eine sogenannte verwaiste Seite, soll immer vermieden werden. Allerdings darfst du es mit der Anzahl der Internen Verlinkungen auf einer Seite nicht übertreiben. Hierfür ist eine Sitemap der geeignetere Ort.

Einen weiteren Tipp, den ich dir geben kann, ist das du alle Seiten identifizierst, die nicht intern Verlinkt sind. Dies sind Seiten, die weder der Website-Besucher findet noch Suchmaschinen. Dies hat zur Folge, dass eventuell wichtiger Inhalt verloren geht. Wenn du welche gefunden hast, mache dir Gedanken darüber, wie du diese sinnvoll verlinken kannst. Eine nicht verlinkte ist eine nicht vorhandene Seite.

Vorteile von interne Verlinkungen im Überblick

  • Sie lassen sich relative einfach eintragen (je nach CMS) und erzielen einen großen Effekt
  • SEO-Potenziale können voll ausgeschöpft werden
  • Trägt zur besseren Nutzerfreundlichkeit bei
  • Website-Besucher bekommen direkt weitere relevante Informationen mitgeteilt
  • Erhöhung der Verweildauer

Fazit

Zusammenfassend sind interne Verlinkungen zur Steigerung der Sichtbarkeit einer Website wichtig. Sie sollten auf keinen Fall vernachlässigt werden. 

Wenn du dich noch mehr mit dem Thema befassen willst, kann ich dir den Artikel von Sistrix empfehlen. In dem Blog Beitrag: Interne Verlinkungen optimieren, erfährst du noch zusätzlich hilfreiche Informationen.

Zurücklehnen und keine aktuellen Ressourcen für Webdesigner und Entwickler mehr verpassen und lasse dir die Informationen direkt in dein Postfach überbringen.

Jederzeit Kündbar! Kein Spam!

So geht es weiter

Beim 21. Tipp der Artikelserie geht es um Footer-Usability Tipps für ein userfreundliches Seitenende

Bildquelle:
Header-Bild von Gerd Altmann auf Pixabay.

Wenn dir der Beitrag gefallen hat, empfiehl ihn bitte weiter oder hinterlasse einen Kommentar:

Add a Comment

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Shares