Erfolgreiche Website Tipp 21 – Footer-Usability Tipps für ein userfreundliches Seitenende

Footer-Usability, ist das wirklich wichtig? Ja! Wenn auch du den Footer nicht mehr vernachlässigen und alle Chancen, die er mit sich bringt, einsetzen willst, dann musst du diesen Beitrag unbedingt lesen. Du erfährst, was der Zweck eines Footers ist, was dieser alles enthalten muss und welche Inhalte nützlich sind und welche nicht.

Footer-Usability ist das wirklich wichtig?

Meiner Meinung nach absolut wichtig. Natürlich nicht ganz so wie der Header-Bereich, aber du solltest den Footer-Bereich nicht unterschätzen. Ich gehe mit meiner Meinung sogar so weit, dass es die gleiche Priorität hat wie die Header-Navigation. Wenn ein Website-Besucher schon bis zum Ende der Website scrollt, solltest du auch etwas anbieten, womit er etwas anfangen kann. Was ihn animiert etwas zu tun, wie beispielsweise eine „call-to-action“ Aufforderung. Oder einen angebrachten, für ihn relevanten Link zu folgen.

Zur Footer-Usability gehört auch das einheitliche Design auf allen Seiten. Idealerweise hebt er sich optisch vom Rest der Seite ab (Farbgebung).

Footer-Bereich, wozu wird er benötigt

Es ist recht einfach alles, was nicht im Header-Bereich passt, an das Seitenende zustellen. Es wird ja ständig gepredigt, nur das wichtigste und nützlichste am Seitenanfang anzubringen. Der Minimalismus im Alltag, hat schon seit länger Zeit auch bei den Websites Einzug erhalten. Für das Seitenende gilt das Gleiche, nützlich und hilfreich.

Nun, wozu wird er benötigt und verwendet. In erster Linie wird er von den meisten Websites benötigt, um Links zu den AGBs, Kontakt, Datenschutz und das Impressum unterzubringen. Im Grunde genommen ja nichts Schlechtes. In Wirklichkeit ist er viel mehr als nur ein Ablageort und aus diesem Grund die Footer-Usability nicht zu unterschätzen.

Der Zweck eines Footers

Ist der Zweck eines Footers nur dazu da, um dem Website-Besucher zu signalisieren, dass die Seite zu Ende ist? Ich hoffe nicht, dass du das so siehst. Und, wenn doch werde ich dich nun vom Gegenteil überzeugen. Ein Footer kann viel mehr als das. Er hat noch einen weiteren Zweck. Immerhin ist dies der Bereich, den der Website-Besucher als letztes zu sehen bekommt. Richtig aufbereitet, kannst du damit zusätzlichen Traffic generieren. Aber nur, wenn du zu weiteren Interaktionen motivierst.

Das Ende einer Website ist nicht das Ende, es ist der Anfang von mehr. Mag verwirrend klingen, ist aber tatsächlich so. Was nun alles in den Footer gehört werde ich dir im Anschluss näher erklären.

Was gehört nun wirklich in einen Footer

Wie bereits erwähnt, gibt es viel mehr als nur Links zu den AGBs, Kontakt, Datenschutz und das Impressum. Was passiert, wenn der Website-Besucher im Header nicht das findet, wonach er eigentlich sucht? Stimmt, er scrollt nach unten bis zum Footer. Findet er dort das gesuchte auch nicht, hast du ein Problem, vorausgesetzt natürlich das dies gerade dein Wunschkunde war. Weil was ist passiert, er hat deine Seite verlassen.

Aber Achtung, der Footer ist kein Ablageplatz und Sammelsurium für alles mögliche. Du musst außerdem darauf achten, dass du keinen „Duplicate Content“ erzeugst. Google mag das gar nicht. Dazu aber später mehr.

Überblick was alles in den Footer-Bereich gehört:

  • relevante Links
  • rechtliches
  • Kontaktdaten
  • Social-Media
  • Zahlungsmöglichkeit
  • Gütesiegel und Zertifikate
  • Newsletter

Im Footer gehören relevante Links

Ich weiß genau was jetzt passiert, wenn ich dir diese Frage stelle, was relevante Links sind. Denke nicht mal daran. Nur daran zu denken ist vom Ansatz her schon falsch. Deine Antwort wird mit Sicherheit sein – alles was im Header-Bereich nicht Platz hat. Und, hatte ich recht?

Wenn du zusätzlich zu deiner Website einen Blog betreibst, könnten die Headlines der letzten 3 Artikel angezeigt werden. Dies gilt auch bei der Verwendung eines News-Systems.

Im Footer gehören alle rechtlichen Informationen

Klinkt wichtig, nur was sind rechtliche Informationen? Zu den rechtlichen Informationen gehören die Verlinkungen wie Impressum, Datenschutzbestimmungen und die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB). 

Kontaktdaten sind äußerst wichtig

Neben den rechtlichen Informationen zählen die Kontaktdaten zu den wichtigsten Angaben. Nicht nur, weil es so vorgeschrieben ist, sondern damit der potenzielle Kunde auch mit dir Kontakt aufnehmen kann. Am besten so das der Website-Besucher nicht danach suchen muss. Zu den Kontaktdaten gehört auch eine E-Mail-Adresse und eine Telefonnummer. Beide müssen klickbar angebracht sein.

Social-Media Kanäle als zusätzlicher Traffic-Bouster

Sollten Social-Media Kanäle zum Bestandteil und ausschlaggebend bei deinem Business sein, solltest du in Erwägung ziehen, diese im Header anzubringen. Damit ist gemeint, wenn du den Hauptteil deiner Kunden von dort generierst. Wenn Social-Media nicht im Vordergrund steht, genügt es, wenn die Icons im Footer angebracht sind.

Zahlungsmöglichkeit

Unabhängig davon, ob du einen Online-Shop betreibst oder nur ein Bestellformular anbietest, sind die Zahlungsmöglichkeiten ausschlaggebend für einen positiven Abschluss. Daher immer anbringen, damit der potenzielle Käufer sofort erkennt, wie er bezahlen muss.

Gütesiegel und Zertifikate

Du bist im Besitz von Gütesiegeln und Zertifikate, dann unbedingt im Footer anbringen. Es schafft Vertrauen und Sicherheit für dein Online-Angebot. Langfristig gesehen ergibt sich daraus eine nicht zu außer Acht lassende Umsatzsteigerung. Wenn auf einer Website kein Gütesiegeln oder Zertifikate vorhanden ist, bedeutet dies nicht zwingend das Angebot und Qualität schlecht ist.

Worauf du besonders achten musst

„Duplicate Content“, ist worauf du besonders achten musst. Google hat, wie du sicher weißt etwas gegen doppelte Inhalte. Da der Inhalt des Footers sich auf jeder Seite befindet, sind größere wiederkehrende Textblöcke ein Problem. Dies kann Zurücksetzungen im Ranking zu Folge haben.

Was im Footer nichts zu suchen hat

Die gesamte Header-Navigation dort abzubilden ist zwar möglich, aber nicht ratsam. Auch dann nicht, wenn es sich um ein Mega-Menü handelt. Die Navigation ist ja schon vorhanden. Nämlich genau da wo sie hingehört, im Header-Bereich. Da ist es viel sinnvoller den Header so zu designen, das die Navigation immer sichtbar ist. Selbst dann, wenn du nach unten scrollst.

Wenn du mehr Informationen oder Hilfe beim Aufbau eines Headers und der Anbringung der Seiten-Navigation benötigst, kann ich dir diese beiden Beiträge hierzu sehr empfehlen.

Fazit

Der Footer-Bereich kann äußerst hilfreich für den Website-Besucher sein. Somit darf Footer-Usability nicht vernachlässigt werden, wenn du wirklich alles aus deiner Website herausholen willst.

Wenn du dem Ganzen noch einen darauf setzen möchtest, gibst du im Footer-Bereich eine kurze Unternehmensvorstellung an. Aber wirklich nur den Geschäftszweck, keinen Roman. Damit du kein „Duplicate Content“ verursacht.

Mit diesen Tipps hast du nun einen besseren Einblick über den Aufbau eines Footers erhalten. Du weißt nun über die Wichtigkeit des Seitenendes Bescheid und was deine Aufgaben sind.

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So geht es weiter

Beim 22. Tipp der Artikelserie geht es um das Favicon, was ist es und wozu wird es benötigt.

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