Erfolgreiche Website Tipp 22 – call-to-action Button und seine Aufgaben

Mit einem call-to-action Button wird der Website-Besucher aufgefordert zu klicken. Wie du ihn dazu bringst, möchte ich dir nun zeigen. In diesen Beitrag erhält du hilfreiche Tipps über die Funktion und die richtige Anwendung eines solchen Buttons und wie du ihn optimieren kannst. 

Was ist ein call-to-action Button

Zu Beginn eine kleine Einführung. Was ist eigentlich ein call-to-action Button? Ein call-to-action oder in Kurzform CTA genannt ist ein Button, der den Website-Besucher dazu animieren soll, an einer gewünschten Stelle eine Aktion auszuführen. Sozusagen eine Handlungsaufforderung.

Dies könnte folgende Aufforderung sein:

  • Herunterladen einer Datei (Whitepaper) 
  • Anmeldung für ein Event 
  • Bestellen eines Produktes 
  • In Anspruchnahme einer Dienstleistung 
  • Anmeldung zum Newsletter 

Möglichkeiten einen CTA Button einzusetzen gibt es viele. 

Warum ist ein call-to-action Button wichtig

Du versuchst beispielsweise auf deiner Website den Website-Besucher seine Neugier und Interesse auf ein Produkt oder einer Dienstleistung aufmerksam zu machen. Wenn du dann die volle Aufmerksamkeit hast, musst du den Website-Besucher dazu bringen, das zu tun, was du möchtest das, er tut. Nämlich das der call-to-action Button geklickt wird. Dies ist natürlich nicht immer einfach, daher musst du ihm dazu animieren. Mit einem richtig eingesetzten call-to-action Button gelingt dir genau das.

Du fragst dich wie dir ein CTA Button zu mehr Kunden verhilft? Nun, der Button an sich bringt dir natürlich keine neuen Kunden. Der CTA Button führt aber deine potenziellen Kunden zu den wichtigen Website-Elementen hin, wo sie eventuell ein Produkt erwerben, eine Dienstleistung in Anspruch nehmen oder einfach nur etwas downloaden können.

Im Klartext, wenn man versteht, warum ein solcher Button benötigt wird, ist es recht einfach zu verstehen was seine Aufgabe ist. Beachte aber stets das nicht zu viele call-to-action Button auf einer Seite angebracht sind. Zu viele Handlungsaufforderungen können verwirrend sein und führen nicht zum gewünschten Ziel.

Wie muss ein call-to-action Button aussehen

Auf alle Fälle muss der Button als solcher erkennbar sein. Das bedeutet, er hebt sich deutlich vom restlichen Content rundherum ab. Die Farbe eines Buttons spielt meiner Meinung nach nur sekundär eine Rolle. Dies hat etwas mit dem Gesamt-Design der Website zu tun. Viel wichtiger ist, dass er hervorsticht und das er erkennbar ist. Der Website-Besucher klickt sicher nicht wegen der Farbwahl darauf.

Die Farbwahl spielt nur dann eine Rolle, wenn sich zwei nebeneinander befinden. Damit der Button besser zur Geltung kommt, benötigt er etwas Freiraum vom Inhalt rund herum. Was den Vorteil hat, das er sich vom Text besser abhebt.

Inhalt eines call-to-action Buttons

Der Inhalt eines Buttons hängt sehr von der Position ab. Also auf welcher Seite er sich befindet. Nähmen wir einmal die Startseite als Beispiel her. Dort gibt es einen Button mit der Aufforderung „Jetzt kaufen und Rabatt sichern“. Klingt zwar nach einem interessanten Button, aber zu diesem Zeitpunkt will der Website-Besucher noch gar nichts kaufen. Der will sich zuerst einmal über das Produkt oder der Dienstleistung informieren. Da ist der Button auf der Produktseite oder der Detailseite viel besser eingesetzt.

Die Formulierung spielt somit bei der Entscheidung, ob auf dem Button geklickt wird oder nicht eine wichtige Rolle. Welcher Text am besten ist, kann global nicht beantwortet werden. Eine Aufforderung um genauere Informationen über das Produkt oder die Dienstleistung zu erhalten, führt mit Sicherheit zu mehr Erfolg. Für welchen Text du dich auch immer entscheidest, achte darauf, dass du aktive und positive Verben verwendest. Verzichte möglichst auf zusammengesetzte oder lange Wörter. Der Text soll auf alle Fälle auf die Person ungezwungen wirken sich aber persönlich angesprochen fühlen.

Entscheidung zum Button klick erleichtern

Eine Handlungsaufforderung zu erstellen ist eine Sache – die richtigen Leute dazu zu bringen, auf den Button zu klicken, ist eine ganz andere. Biete aus diesem Grund dem Website-Besucher zusätzliche Gründe an, um die Entscheidung zu erleichtern. Dies könnten beispielsweise Feedbacks von Kunden sein. Bewertung mit ein Sterne-skalar kann ebenfalls hilfreich sein. Bei einer Bestellung-Aufforderung kann es entscheidend sein, wenn die Zahlungsmöglichkeiten gleich mit angeben sind. Der Hinweis zur gratis Lieferung kann ebenfalls die Entscheidung erleichtern. Wichtig ist natürlich auch die Positionierung, ansonst funktioniert das ganze nicht.

Positionierung eines call-to-action Button

Die Positionierung ist genauso wichtig wie der Aufbau eines Buttons, wenn nicht sogar noch wichtiger. Wenn du auf deiner Website oder einem Blog Werbung schaltest, solltest du auf keinen Fall deinen call-to-action Button in der Nähe platzieren. Um nicht in Gefahr zu laufen, dass er mit einer Werbung verwechselt wird.

Idealerweise befindet sich der Button am Ende der Seite. Damit garantierst du, dass der Lesefluss nicht unterbrochen wird. Und, du kannst im Text genügend Spannung aufbauen, dass der Website-Besucher den Button folgt. Natürlich gibt es auch Ausnahmen bei der Positionierung. Beispielsweise kann im Header auch gleich nach der Headline ein Kontakt Button angebracht sein.

Nochmals kurz zusammengefasst was es zu beachten gibt

  • achte auf die Positionierung 
  • Entscheidung zum klicken erleichtern
  • achte auf die passende textliche Aufforderung 

Erfolgreiche call-to-action Button

Die „Ja, ich will X“ Methode

Vermutlich ist dies eine der häufigste bejahende eingesetzte Handlungsaufforderung. Du arbeitest sozusagen mit der Stimme des Verbrauchers. Dies bedeutet, wenn der potenzielle Kunde den Text liest, es für ihn so anhört, als ob es seine Worte wären. Wofür das X steht, spielt in dem Fall keine so wichtige Rolle. Es geht alleine nur darum, zu bestätigen was der Kunde will.

Ja, ich will mir 50 % Rabatt sichern.
Ja, ich will den kostenlosen Download starten.

Die Vorteils-Methode

Dies sind Handlungsaufforderungen wo auf einem direkten Vorteil beim Klicken auf dem Button hingewiesen wird. Es wird somit mitgeteilt, was die Person beim Klicken bekommt. Damit kannst du perfekt Anreize schaffen.

Ja oder Nein Methode

Die Ja oder Nein Methode sieht folgendermaßen aus. Du schreibst eine Headline und im Button steht dann Ja. Zusätzlich bittest du aber auch einen mit Nein an. Ein Beispiel könnte sein: Möchtest du dein eigener Webdesigner sein? Wenn du eine Webseite dazu hast, wo Anfänger zum Webdesigner machen kannst, wird deine Zielgruppe auch auf den Button Ja klicken.

Zeitdruck Methode

Die Zeitdruckmethode ist für viele die schlimmste Methode. Der Website Besucher steht unter Druck, er hat nur für einen zeitlich begrenzten Zeitrahmen die Möglichkeit etwas zu bekommen. Das ganze wirkt noch effektiver wenn auch ein Countdown dabei steht, wie lange es nur mehr gültig ist.

Aktivieren Sie noch heute Ihre kostenlose 30-Tage-Testversion!
Aktivieren Sie jetzt Ihren 50 % Rabatt!

Fazit

All diese Methoden helfen dir dabei, das der Website Besucher genau das tut, was du von ihm gerne möchtest. Nämlich deiner Handlungsaufforderung zu folgen. Dies funktioniert aber nur, wenn du deine Zielgruppe dazu bringst die Website zu besuchen.

Ein call-to-action Button hilft dir somit potenzielle Kunden zu gewinnen, um dich einen Schritt näher an dein Ziel zu bringen. Letztendlich bedeutet jeder neuer Kunde mehr Umsatz und langfristig auch mehr Gewinn.

Zurücklehnen und keine aktuellen Ressourcen für Webdesigner und Entwickler mehr verpassen und lasse dir die Informationen direkt in dein Postfach überbringen.

Jederzeit Kündbar! Kein Spam!

So geht es weiter

Beim 23. Tipp der Artikelserie geht es um das Favicon, was ist es und wozu wird es benötigt.

Wenn dir der Beitrag gefallen hat, empfiehl ihn bitte weiter oder hinterlasse einen Kommentar:

Add a Comment

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Shares