Erfolgreiche Website Tipp 6 – Auswahl des geeigneten Content Management System (CMS)

Content Management System, auf die Verwendung verzichtet heute kaum mehr bei einem Internetauftritt. Es ist wenig überraschend, dass immer mehr Unternehmen Moderne Webseiten erstellen lassen und in digitales Marketing investieren. Ein CMS ermöglicht selbst Kleinunternehmen und Solopreneure eine Website auf einfache und kostengünstige Weise zu erstellen und zu verwalten.

An wen richtet sich dieser Tipp über das Thema Content Management System?

Bei diesem Artikel und Tipp Nummer 6 handelt es sich um das Thema richtige Auswahl eines Content Management System. Das heißt, dieser Beitrag richtet sich an all jene, die sich damit gezielt auseinandersetzen wollen. Vielleicht sogar müssen. Abhängig vom Aufbau, Zweck und Anforderung einer Website kommen unterschiedliche Systeme infrage.

Wenn du also auf der Suche nach einem geeigneten CMS bist, rate ich dir eine gründliche Analyse der Anforderung voranzustellen. Nicht jedes System passt für jeden Zweck. Vom Lizenzanbieter über Open-Source-Systeme kannst du kostenpflichtig oder kostenlos unendlich viele erwerben. Demzufolge musst du dir angesichts der Vielzahl an Systeme auf jeden Fall beim Auswahlprozess viel Zeit nehmen.

Was ist ein Content Management System und wie funktioniert es

Ein Content Management System mit der Abkürzung CMS ist nichts anderes als ein Redaktionssystem, ein Inhaltsverwaltungssystem. Vereinfacht gesagt, es dient zur Verwaltung von Inhalten. Ein CMS ist es eine Softwarelösung, mit dessen Hilfe die Website online über einen Backend Zugang bearbeitet wird. Rein für die Betreuung von Content, sprich um Inhalte von Bilder, Texte und Multimediainhalte einzufügen, werden keine Programmierkenntnisse benötigt. 

Im Gegensatz von statischen Websites ist ein großer Vorteil eines CMS Systems die Trennung zwischen Design und Content. Dies bedeutet, das das Aussehen unabhängig vom Inhalt bestimmt wird. Dadurch vereinfacht sich die Anpassungen an der Website. Ruft man eine CMS basierte Website auf, wird diese dynamisch generiert. Es werden die hinterlegten Templates aufgerufen und der entsprechende Content geladen und an der richtigen Stelle dargestellt.

Die Auswahl hängt vom gesetzten Ziel und der Informationsarchitektur der Website ab. Wenn du weißt was deine Website alles benötigt, kannst du recherchieren, welches System am geeignetsten ist. Das heißt im Klartext, welche technischen Voraussetzungen muss das CMS erfüllen.

Du bist auf der Suche nach einem passenden Content Management System?

Tatsächlich ist die Frage, welches CMS das Beste ist, nicht so einfach zu beantworten. Auf dem Markt gibt es hunderte verschiedene Systeme mit den verschiedensten Funktionalitäten und Eigenschaften. Großflächig im Einsatz sind allerdings nur wenige davon. Eine Zentrale Rolle spielt das konkrete Ziel, welches mit der Website verfolgt wird. Ebenso die gewünschten Funktionen.

Nicht jedes CMS unterstützt Features wie Mehrsprachigkeit oder flexible Inhaltsgestaltung. Für jeden denkbaren Anwendungsbereich gibt es das passende CMS. Unterem Strich, wer sich mit den Anforderungen des Projekts intensive auseinandersetzt, findet auch das passende und richtige System.

  

7 Auswahlkriterien für das richtige Content Management System
7 Auswahlkriterien für das richtige Content Management System

7 Auswahlkriterien für das richtige Content Management System die es zu beachten gibt

  • Welche technische Anforderungen hat das CMS
  • Wie zukunftstauglich und sicher ist das CMS
  • Ist das CMS bei der Installation und Wartung kompliziert
  • Wie flexible und benutzerfreundlich ist das CMS
  • Welche Kosten entstehen bei einem CMS
  • Nachträgliche Anpassungen, ist das möglich?
  • Welchen Aufwand verursacht die Nutzung von einem CMS?

Hierbei handelt es sich um eine grobe Auflistung. Es gibt unendlich viele Kriterien, die ich hier aber nicht alle thematisieren möchte. Dies würde den Rahmen etwas sprengen. Wenn du die aufgelisteten Punkte durchgehst und die ganzen CMS Systeme abgleichst, bleibt eine überschaubare Anzahl übrig, die deine Anforderungen erfüllen. Wie bereits erwähnt, gehören zu den professionellen CMS-basierten Systemlösungen Contao, Drupal, Joomla, Typo3, und WordPress. Alle 5 haben ihre Vorteile wie auch Nachteile.

Welche technische Anforderungen hat das CMS

Content Management Systeme stellen eine Vielzahl an Anforderungen an einen Webserver. Aus diesem Grund ist nicht jedes Webhosting-Paket oder jeder Webserver für ein CMS geeignet. Anfänger rate ich daher sich einen Hoster auszusuchen, der auf das ausgewählte CMS spezialisiert ist. Zu den Anforderungen gehören beispielsweise die installierte PHP-Umgebung, die PHP Version selbst, eine kompatible Datenbank und der benötigte Speicherplatz. Leider kommt es immer wieder vor, das Hoster mit der benötigten memory_limit Probleme haben. Die meisten erhöhen diese zwar nach einer Anfrage, allerdings sollte es gar nicht erst dazu kommen.

Wie zukunftstauglich und sicher ist das CMS

Handelt es sich um ein bewährtes System oder einem Newcomer, wo ungewiss ist, ob es sich langfristig gesehen am Markt durchsetzen wird. Bei einem relative jungen CMS mit einer kleinen Entwickler-Community kann dies sehr leicht passieren. Nicht jedes setzt sich durch. Bei kleinere und unbekannte Systeme stellt sich auch die Frage, wie regelmäßig diese auf dem neuesten technologischen Stand gebracht wird. Gibt es ausreichenden Support, wo Hilfe angeboten wird? Größere Open-Source-Projekte haben da einen entscheidenden Vorteil. Mit einer großen Entwickler-Community kann relativ leicht ein CMS weiterentwickelt, aktualisiert und für die Sicherheit gesorgt werden.

Sicherheit ist ein wichtiges Thema. Dies gilt auch bei einem Content Management System. Populäre System haben oft den Nachteil, das sie Ziel von Hacker-Angriffe sind. Typo3 besitzt zum Beispiel ein eigenes Security-Team. Ein System kann aber noch so sicher gemacht werden, wenn einfach gehaltene Passwörter verwendet werden, nützt dies natürlich alles nichts. Auch müssen bei CMS Systeme Updates durchgeführt werden, entweder selbst oder durch einen externen Dienstleister.

Ist das CMS bei der Installation und Wartung kompliziert

Dies ist natürlich vom System zu System unterschiedlich. Erfahrungsgemäß funktioniert eine Installation bei den meist verbreitetsten wie Contao, Drupal, Joomla, Typo3, und Wordpress recht einfach. So gut wie alle Hoster, bieten sogenannte Software Installer an. Mit der «1-Klick-Installation» installierst du kostenlos, vollautomatisch und zeitsparend. Somit ersparst du dir das lästige herunterladen, auf die Festplatte kopieren, entpacken und dann per FTP auf dem Server hochzuladen. Die Installation muss anschließend immer noch durch geführt werden. Zu den aufgelisteten CMS gibt es sehr gute Dokumentationen, wer sich das System selbst installieren möchte. Die «1-Klick-Installation» bietet den Vorteil, sie ist Viren frei und stets auf dem neuesten Stand.

Content Management Systeme sind flexible Systeme, welche eine Vielzahl an interessanten Funktionen und Module anbieten. Bei der Nutzung des CMS und der verwendeten Module entsteht natürlicherweise ein entsprechender Aufwand an Wartung. Ein nicht aktuell gehaltenes System führt langfristig gesehen zu großen Problemen, von Einschränkungen der Funktionalität bis hin zur Unsicherheit der Daten. Mittlerweile bieten viele Dienstleister Wartungsverträge für Wartung und Updates an. So eine Zusammenarbeit mit einem Partner sorgt zu einem für mehr Sicherheit und zum anderen für eine deutliche Entlastung bei der täglichen Arbeit. Solche Wartungsverträge haben aber noch einen weiteren Vorteil. Die Verantwortung für die Sicherheit und Funktionalität beim CMS und den einzelnen Modulen liegt in den Händen von Profis.

Wie flexible und benutzerfreundlich ist das CMS

Es gibt Content Management Systeme, wo bereits eine meist starre Struktur für die Inhaltseinpflege vorgegeben ist. Da die Anforderungen der Flexibilität ständig steigt, muss ein Redakteur eine komplexe Website gut strukturieren und mit unterschiedlichste Inhaltsbausteine ohne großen zeitlichen Aufwand bestücken. Nur so kann ein Unternehmen auf Veränderungen schnell reagieren.

Einige Content-Management-Systeme besitzen bereits ein Frontend-Editing. Diese Funktion ermöglicht es den Redakteuren Inhalte auf der Website direkt zu bearbeiten. Sie müssen sich daher nicht mehr ins Backend anmelden um damit arbeiten zu können.

Welche Kosten entstehen bei einem CMS

Für die Realisierung einer Website fallen verschiedene Kosten an. Bei einem Open-Source System fallen für das CMS selbst keine Lizenzkosten an. Für ein individuell angepasstes Content-Management-System sind hingegen finanzielle Investitionen nötig. In der Regel erfolgt die Realisierung in Form eines Projekts. Dies umfasst die Beratung, die gesamte Konzeption, das Webdesign und die Webentwicklung selbst.

Je nach Projekt kommen noch Zusatzleistungen für Suchmaschinenoptimierung sowie wie Textirrung, Fotografie und Illustration hinzu. Für den Betrieb eines CMS fallen laufende Kosten an, wie beispielsweise für das Hosting, Updates oder Support.

Nachträgliche Anpassungen, ist das möglich?

Immer wieder bekomme ich die Frage gestellt, ob das System schnell und kostensparend erweitert werden kann und gibt es ausreichend Plugins und Module. Kann das Design angepasst werden oder muss eine neue Website erstellt werden? Nun dies hängt sehr stark vom ausgewählten CMS System ab. In Typo3 stehen beispielsweise über 1000 Module für unterschiedlichste Anwendungen und Anforderungen zur Verfügung.

Andererseits ist beispielsweise im Wordpress sehr schnell durch die hunderten von kostenlosen Vorlagen möglich, ein anderes Design auszuwählen. Hingegen in Typo3 wird hierfür ein Expertenwissen benötigt. Mit anderen Worten, jedes CMS hat seine Vorteile wie auch Nachteile.

Welchen Aufwand verursacht die Nutzung von einem CMS?

Bei der Einführung eines neuen Content Management Systems solltest du grundsätzlich mit einem erhöhten Arbeitsaufwand rechnen. Je nach Größe des Unternehmens müssen viele Prozesse umgestellt werden. Eventuell kommt eine Schulung von Mitarbeiter auf dich zu. Die Software muss installiert und im laufendem Betrieb gewartet werden.

Wenn alle anfänglichen Umsetzungen erledigt sind, hängt der weitere Aufwand von der Größe des Internet-Projekts ab. Je größer deine Website, umso größer die Menge an Content. Bei Onlineshops oder Produktseiten werden ständig neue Texte, Bilder oder Multimediainhalte eingepflegt. Gerade hier sollte zu Beginn mehr Arbeitsaufwand eingerechnet werden.

Vorteile bei der Verwendung eines Content Management System
Vorteile bei der Verwendung eines Content Management System

Vorteile eines Content Management Systems

Es lässt sich sehr einfach neuen einheitlichen Content auf der Website erstellen. Inhalte können tagesaktuell oder zu einem festgelegten Zeitpunkt eingefügt, aktualisiert oder gelöscht werden. Das ganze natürlich mit einem geringen Zeitaufwand. Dabei spielt es keine Rolle, ob du das System selber betreut oder dies ein externer Dienstleister übernimmt.

Es ermöglicht mehreren Benutzern Inhaltsinformationen auf einer Website anzubringen. Auf Basis eines Berechtigungssystems können unterschiedliche Rollen vergeben werden. Während ein Admin auf alles Zugriff hat, kann es genügen, wenn ein Redakteur Texte, Bilder und Multimediainhalte erstellt. Das Schöne daran ist, es werden dafür keine Programmierkenntnisse benötigt.

Die Integration von Plugins oder wie es bei manchen Systemen als Widget bezeichnet werden, gestaltet sich recht einfach. Diese sind ausgiebig getestet und vermindert somit die Fehleranfälligkeit. Technische Bereiche wie die Systempflege, Backups, Updates werden von Admins oder einem externen Dienstleister durchgeführt. Dies gilt auch für die Integration neuer Module oder Erweiterungen.

Nachteile eines Content Management Systems

Ein webbasiertes CMS System benötigt gewisse Mindestanforderungen an Speicherplatz und Geschwindigkeit des Servers. Eventuell kommen Zusatzkosten für eine höherwertige Server Umgebung hinzu. Sind System-Updates oder Module-Updates zu machen, führt dies ebenfalls zu Mehraufwand. Wird ein individuelles Design benötigt, welches vom Standard abweicht? Bei den meisten Systemlösungen ist dies nur mit höherem Aufwand umzusetzen.

Im ersten Moment hört sich das Ganze schlimmer an als es bei näherer Betrachtung tatsächlich ist. Der Mehrwert bei einem CMS liegt bei weitem Höher als der Kostenaufwand.

Wann macht der Einsatz eines Content Management System Sinn?

Wenn ich mit Unternehmen über einen Relaunch der Website spreche, haben viele den Wunsch, dass sie Inhalte selber pflegen können. Somit haben wir gleich den ersten Pluspunkt, der für den Einsatz eines CMS spricht. Auf alle Fälle macht der Einsatz eines CMS System Sinn, wenn der bisherige Pflegeaufwand zu groß ist. Eine schnellere Reaktionsmöglichkeit gefordert ist und mehrere Personen gleichzeitig Informationen online stellen müssen. Selbst wenn eine Integration von Intranet und Extranet angedacht ist, ein CMS System macht es möglich.

Was wird für ein Content Management System benötigt?

Die richtige Auswahl des CMS Systems ist genauso wichtig wie die Auswahl eines Hosters. Beides hat großen Einfluss auf den Erfolg des Internetauftritts. Die meisten wollen so wenig wie möglich für das Hosting ausgeben. Dabei wirkt sich schlechtes Hosting nicht nur auf den Preis, sondern auch auf die Qualität des Website-Projekts aus. Bei Billig-Hoster sind viele Ausfälle keine Seltenheit. Ein Content Management benötigt ein geeignetes Hosting damit es reibungslos funktioniert.

Wichtiger Tipp
Wähle ein CMS, das bekannt ist und achte auf die Möglichkeit das System anpassen zu können. Wenn das gewählte System Updates liefert, diese dann unbedingt auch durchführen. Dies stabilisiert das System und schützt vor Angriffen.

Fazit

Im Großen und Ganzen ist es recht einfach ohne große Vorkenntnisse mit einem Content Management System zu arbeiten und eine Website zu betreiben. Ein gutes Beispiel hierfür ist Wordpress. In wenigen Minuten kannst du mit dem Erstellen von Text und Bild beginnen.

Wenn du aber das gesamte Potenzial eines CMS Systems ausschöpfen möchtest, musst du dir spezielle Kenntnisse im Bereich HTML und CSS aneignen. Etwas PHP und Java-Script kann auch nicht schaden. Wenn du professionell damit arbeiten und damit auch Geld verdienen möchtest, wirst du nicht drum herumkommen dir auch Kenntnisse über Hosting anzueignen.

Wer mit einem CMS System dennoch überfordert ist und nicht allzu hohe Anforderungen hat, hat die Möglichkeit ein kostengünstiges Baukastensystem zu verwenden. Meist bieten diese kaum mehr als eine Online-Visitenkarte an.

So geht es weiter

Beim 7 Tipp der Artikelserie geht es um „Domain- und Webhosting-Provider- die richtige Auswahl treffen„.

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